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Was ist Armierungsgewebe und wofür wird es eingesetzt?
Armierungsgewebe ist ein speziell entwickeltes Glasfasergewebe, das in Putzsystemen eingesetzt wird, um Oberflächen dauerhaft zu stabilisieren und vor Rissbildung zu schützen. Es wird häufig auch als Putzgewebe, Panzergewebe, Putzgitter oder Armierungsnetz bezeichnet und ist ein zentraler Bestandteil moderner Wand- und Fassadensysteme.
Vor dem Auftragen des Putzes wird das Armierungsgewebe flächig in die Armierungsschicht eingebettet. Dadurch werden Zug- und Spannungsbelastungen gleichmäßig verteilt, was insbesondere bei Temperaturschwankungen, Materialbewegungen oder unterschiedlichen Untergründen entscheidend ist. Armierungsgewebe kommt sowohl im Innenbereich, an Außenfassaden als auch bei Wärmedämmverbundsystemen (WDVS, VWS, VDWS) zum Einsatz und trägt maßgeblich zur Langlebigkeit der gesamten Putzfläche bei.
Warum Armierungsgewebe im Putzsystem unverzichtbar ist
Der Einsatz von Armierungsgewebe verbessert die Qualität und Haltbarkeit von Putzflächen erheblich. Als tragende Verstärkungsschicht verhindert es typische Schadensbilder wie Putzrisse, Abplatzungen oder Spannungsbrüche und erhöht gleichzeitig die Haftung zwischen Untergrund und Putz.
Putzgewebe bietet unter anderem folgende Vorteile:
- Rissbildung verhindern: Gleichmäßige Spannungsverteilung minimiert Spannungsrisse
- Verbesserte Haftung: Optimale Verbindung zwischen Untergrund und Putzschicht
- Hohe Stabilität: Wandarmierung für mechanisch belastete Flächen
- Langlebigkeit: Schutz vor frühzeitigen Schäden und Abnutzung
- Vielseitigkeit: Einsatz als Innenputz-, Fassaden- und WDVS-Armierungsgewebe
Insbesondere hochwertiges Armierungsgewebe aus Glasfaser sorgt für eine robuste, widerstandsfähige Oberfläche und ist damit unverzichtbar für professionelle Putzarbeiten.
Armierungsgewebe für Innen, Fassade und WDVS
Je nach Einsatzbereich unterscheiden sich Anforderungen und empfohlene Gewebearten deutlich. PWS bietet Armierungsgewebe in verschiedenen Ausführungen, abgestimmt auf Innenräume, Fassaden und Dämmfassaden.
Im Innenbereich wird leichteres Putzgewebe eingesetzt, das feine Risse verhindert und für glatte, stabile Wandflächen sorgt. Für Außenfassaden kommen stärkere Glasfasergewebe zum Einsatz, die witterungsbeständig sind und mechanischen Belastungen standhalten. Besonders wichtig ist Armierungsgewebe bei WDVS- und VWS-Systemen, da es hier nicht nur der Rissvermeidung dient, sondern auch die Funktion der Wärmedämmung langfristig unterstützt.
Durch die richtige Wahl des Armierungsgewebes wird sichergestellt, dass das jeweilige Putzsystem dauerhaft stabil, funktional und optisch hochwertig bleibt.
Welches Armierungsgewebe ist das richtige? Unterschiede nach Gewicht und Anwendung
Ein entscheidendes Auswahlkriterium für Armierungsgewebe ist das Flächengewicht in g/m². Dieses bestimmt maßgeblich die Stabilität und den Einsatzbereich des Gewebes.
Leichtere Varianten eignen sich vor allem für Innenwände, während schwerere Gewebe für Fassaden und WDVS-Systeme konzipiert sind. Hochwertiges Panzergewebe mit 160 g/m² wird speziell für Außenfassaden und Wärmedämmverbundsysteme verwendet und bietet maximale Widerstandsfähigkeit.
Die richtige Kombination aus Gewicht, Maschenstruktur und Glasfaserqualität sorgt dafür, dass das Armierungsnetz optimal zur jeweiligen Anwendung passt und langfristig zuverlässig funktioniert.
Armierungsgewebe richtig verarbeiten – für maximale Stabilität
Damit Armierungsgewebe seine volle Wirkung entfalten kann, ist eine fachgerechte Verarbeitung entscheidend. Das Gewebe wird nicht auf den Untergrund gelegt, sondern vollständig in die Armierungsschicht eingebettet.
Die richtige Verarbeitung erfolgt in folgenden Schritten:
- Armierungsmörtel gleichmäßig auf den vorbereiteten Untergrund auftragen
- Armierungsgewebe spannungsfrei in die frische Mörtelschicht einlegen
- Gewebe mittig einbetten und Stöße mindestens 10 cm überlappen
- Oberfläche vollflächig überspachteln, sodass das Gewebe nicht sichtbar bleibt
Eine sorgfältige Verarbeitung stellt sicher, dass das Armierungsgewebe als effektive Wandarmierung wirkt und Putzschäden dauerhaft verhindert werden.
Warum PWS Ihre beste Anlaufstelle für hochwertiges Armierungsgewebe ist
PWS steht für qualitativ hochwertiges Armierungsgewebe, das sowohl den Anforderungen von Heimwerkern als auch von professionellen Verarbeitern gerecht wird. Unser Sortiment umfasst Putzgewebe für Innenräume, robuste Fassadenlösungen sowie speziell entwickeltes WDVS-Armierungsgewebe in verschiedenen Gewichtsklassen.
Dank geprüfter Glasfaserqualität, hoher Verfügbarkeit und praxisnaher Produktauswahl finden Sie bei PWS stets das passende Armierungsnetz für Ihr Projekt. Entscheiden Sie sich für langlebige Stabilität, zuverlässige Verarbeitung und professionelle Ergebnisse – mit Armierungsgewebe von PWS.
FAQ – Häufige Fragen zu Armierungsgewebe
Was ist der Unterschied zwischen Armierungsgewebe und Putzgewebe?
In der Praxis werden die Begriffe Armierungsgewebe und Putzgewebe häufig synonym verwendet. Technisch betrachtet beschreibt Armierungsgewebe die Funktion – nämlich die Verstärkung und Stabilisierung von Putzschichten. Putzgewebe ist der umgangssprachliche Oberbegriff für Gewebe, die in Putzsystemen eingesetzt werden.
Armierungsgewebe besteht in der Regel aus alkalibeständiger Glasfaser und wird sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt. Je nach Ausführung kann es als Universalgewebe, Fassadenputzgewebe oder spezielles WDVS-Armierungsgewebe verwendet werden.
Welches Armierungsgewebe eignet sich für WDVS und Fassaden?
Für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS, VWS, VDWS) und Außenfassaden sollte ausschließlich hochwertiges, reißfestes Armierungsgewebe mit höherem Flächengewicht verwendet werden.
Empfohlenes Armierungsgewebe für Fassaden und WDVS:
- Glasfasergewebe mit ca. 160 g/m²
- Alkalibeständig und witterungsresistent
- Hohe Zugfestigkeit für mechanisch belastete Flächen
- Geeignet für Außenputz und Dämmfassaden
- Geprüfte Qualität für dauerhafte Wärmedämmung
Dieses Fassaden-Armierungsgewebe sorgt für zuverlässigen Fassadenschutz und verhindert Rissbildung im Dämm- und Putzsystem.
Welches Gewicht (g/m²) sollte Armierungsgewebe haben?
Das richtige Gewicht des Armierungsgewebes hängt maßgeblich vom Einsatzbereich ab. Grundsätzlich gilt: Je höher das Flächengewicht, desto höher die Stabilität.
- Leichtere Gewebe eignen sich für Innenwände
- Mittlere Gewichtsklassen sind universell einsetzbar
- Schwere Armierungsgewebe bieten maximale Sicherheit für Fassaden und WDVS
Für professionelle Anwendungen an der Außenfassade hat sich Armierungsgewebe mit 160 g/m² als besonders zuverlässig erwiesen.
Kann Armierungsgewebe auch im Innenbereich verwendet werden?
Ja, Armierungsgewebe ist auch im Innenbereich sinnvoll und empfehlenswert. Es wird dort eingesetzt, um feine Risse zu verhindern und die Haftung des Putzes auf unterschiedlichen Untergründen zu verbessern.
Typische Einsatzbereiche im Innenraum sind:
- Übergänge zwischen verschiedenen Baustoffen
- Rissgefährdete Wandflächen
- Renovierungs- und Sanierungsarbeiten
Durch den Einsatz von Putzgewebe im Innenputz entstehen gleichmäßige, langlebige Oberflächen mit hoher Stabilität.
Wie wird Armierungsgewebe richtig verarbeitet und eingebettet?
Eine fachgerechte Verarbeitung ist entscheidend für die Wirksamkeit von Armierungsgewebe. Das Gewebe muss vollständig in die Armierungsschicht eingebettet sein, um Spannungen optimal aufzunehmen.
So wird Armierungsgewebe korrekt verarbeitet:
- Untergrund vorbereiten und Armierungsmörtel gleichmäßig auftragen
- Armierungsgewebe spannungsfrei in den frischen Mörtel einlegen
- Gewebebahnen mindestens 10 cm überlappen
- Gewebe mittig einbetten und vollständig überspachteln
- Putzschicht gemäß Systemaufbau auftragen
Durch diese Vorgehensweise wirkt das Armierungsnetz zuverlässig als Wandarmierung und sorgt für eine dauerhaft stabile Putzfläche.